Pedro Sánchez klassifizierte den massenhaften Zustrom von rund 72.000 Migranten in Ceuta am 30. und 31. Juli als „hybriden Angriff". Der spanische Ministerpräsident machte diese Aussage in einem Interview im TVE, ohne noch zu den konkreten Ursachen des Geschehenen gekommen zu sein.
Während des Interviews wies Sánchez Marokko erneut jeglicher Verantwortung frei, ohne jedoch irgendetwas auszuschließen. Der Amtsträger argumentierte, dass die Exekutive „auf der Grundlage von Beweisen, nicht von Hinweisen, mit Verantwortung und Verhältnismäßigkeit" handeln müsse.
Sánchez versicherte, dass dieser Ansatz nicht inkompatibel mit Entschlossenheit ist, und warnte, dass „diese Regierung niemals irgendeine Erpressung akzeptiert". Als Beispiele führte er die Positionen gegenüber den Vereinigten Staaten an, um die 5% abzulehnen, den Krieg im Iran und die Position Israels gegenüber dem „Völkermord" in Gaza.
Die spanische Regierung wird die Grenze in Ceuta als Antwort auf diese Situation verstärken, in einem Kontext diplomatischer Spannungen nach der Migrationskrise, die die spanische Stadt an diesen beiden Tagen überlastete.




