Die Vereinigten Staaten werden ab dem 29. Juni die Einfuhr bestimmter Milchprodukte und der meisten alkoholischen Getränke aus Kanada verbieten. Die Entscheidung der Trump-Administration, die vom Portal Axios bekannt gegeben wurde, stellt eine neue Eskalation im Handelskrieg zwischen beiden Ländern dar und ist eine Reaktion auf die von Kanada verhängten Vergeltungsmaßnahmen.
Ab diesem Dienstag traten die kanadischen Vergeltungszölle auf US-Produkte im Wert von 27,6 Milliarden kanadischen Dollar (etwa 17,2 Milliarden Euro) in Kraft, mit Sätzen zwischen 15% und 50%. Diese Zölle betreffen Sektoren wie Stahl, Möbel, Elektronikprodukte und verschiedene Konsumgüter und stellen eine Antwort auf die von Washington vor einem Monat auf bestimmte kanadische Produkte erhobenen 50%-Zölle dar.
Der kanadische Premierminister Mark Carney warf der US-Administration vor, eine auf wirtschaftlicher Abhängigkeit basierende Beziehung anzustreben, und enthüllte, dass Washington sogar die Befähigung gefordert hatte, künftige Handelsabkommen Kanadas mit Drittländern zu beeinflussen. Carney verteidigte den Abbruch der Verhandlungen, versicherte jedoch, dass ein für beide Seiten vorteilhaftes Handelsabkommen noch möglich sei.
Parallel dazu kündigte Trump an, dass die Vereinigten Staaten kanadische Produkte aus bestimmten Beschaffungsprogrammen der Bundesregierung im Wert von über 50 Milliarden Dollar jährlich ausschließen werden. Diese Maßnahmen erhöhen den Druck auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern und verschärfen die Unsicherheit über




