Die portugiesische Regierung prüft eine technische Lösung zur Stärkung der Wasserversistenz der Gebiete am Südufer des Tejo unter Verwendung von Oberflächenquellen aus Castelo de Bode und dem Tejo-Fluss. Die Entscheidung wurde in einem Erlass im Diário da República veröffentlicht.
Derzeit hängt die Wasserversorgung in der Region hauptsächlich vom Tejo-Sado-Grundwasserleiter ab, doch das Dokument stellt fest, dass die hohe Abhängigkeit von einer einzigen Quelle einen strategischen Vulnerabilitätsfaktor darstellt, der die Region erhöhten Risiken aussetzt.
Der Erlass verweist auf die kürzlichen Probleme in Almada im Juli, bei denen die Bevölkerung unter anhaltenden und verlängerten Wasserabschaltungen litt, als Beweis für die Notwendigkeit einer Stärkung der Versorgungssysteme. Die Region beherbergt verschiedene wirtschaftliche, industrielle, logistische und Dienstleistungsaktivitäten, deren Kontinuität von zuverlässigen Wassersystemen abhängt.
Das Dokument begründet ferner, dass die demografische und wirtschaftliche Entwicklung des Südufers auf einen Anstieg des Wasserbedarfs in den kommenden Jahrzehnten hindeutet, insbesondere aufgrund des neuen Flughafens Luís de Camões und der damit verbundenen städtischen, Wohnungs- und Logistikentwicklung. Dieses Szenario wird durch die Verschärfung des Klimawandels verschärft, der die Wasserverfügbarkeit unvorhersehbarer macht.




