Der ehemalige Nationaltrainer Fernando Santos wird am 25. September im Hotel Palácio Estoril den Preis „Árvore da Vida – Padre Manuel Antunes" erhalten, eine Auszeichnung, die vom Nationalen Sekretariat für die Pastoralkultur an Persönlichkeiten verliehen wird, deren Werdegang den Dialog zwischen christlicher Erfahrung und zeitgenössischer Kultur widerspiegelt. Die öffentliche Zeremonie findet zwischen 18:00 und 20:00 Uhr statt.
Fernando Santos, von Beruf Ingenieur, wird von der Jury als Referenz des zeitgenössischen portugiesischen Sports angesehen, insbesondere durch den Gewinn der Europameisterschaft 2016 und der Nations League 2019 mit der Nationalmannschaft sowie den nationalen Meistertitel mit dem FC Porto. Die Jury hob zudem sein Familienleben, seine akademische Ausbildung und sein Engagement für das Gemeinwohl hervor.
Auch die christliche Dimension seines persönlichen Werdegangs floss in die Entscheidung ein. Fernando Santos wurde in einer christlichen Familie geboren, entfremdete sich in einer Lebensphase von der Kirche und kehrte später durch seine Tochter, die sich auf die Firmung vorbereitete, und durch Freunde, die ihn einluden, an einem Cursilho de Cristandade teilzunehmen, zum Glauben zurück. Die Jury ist der Ansicht, dass sein Werdegang zeigt, dass der Glaube, mit Überzeugung gelebt, sich in einer Form des Bezeugens christlicher Werte im Alltag niederschlägt.
Der Preis „Árvore da Vida" wurde 2005 ins Leben gerufen und hat bereits Persönlichkeiten wie Manoel de Oliveira, Adriano Moreira, Eduardo Lourenço, Ruy de Carvalho, José Mattoso, Luís Miguel Cintra, Leonor Beleza und Manuel Braga da Cruz ausgezeichnet. Die Preisverleihung wird die Verlesung der Urkunde durch Isabel Maria Alçada Cardoso, ein von Raquel Abecasis moderiertes Gespräch, die Laudatio durch den Patriarchen von Lissabon, D. Rui Valério, und den Schluss durch D. Nuno Brás, den Bischof von Funchal, beinhalten.




