Die Gewerkschaft der Sozialversicherungsinspektorärzte (SIMEDISS) kritisierte erneut den Zusammenbruch des Systems für Krankmeldungen in Spanien. Die Gewerkschaftsorganisation versichert, dass die Managementpolitik der Generaldirektion des INSS im Bereich der Kontrolle der Temporären Arbeitsunfähigkeit (IT) und der Dauerinvalidität (IP) "den eigenen Misserfolg bestätigt" hat.
Dem SIMEDISS zufolge werden in der Mehrheit des spanischen Staatsgebiets die Patienten erstmals begutachtet, wobei die gesetzlich festgelegten Grenzwerte bereits überschritten werden. Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass die Verzögerungen 770 Tage überschreiten, und betrachtet sie als "die höchsten Zahlen in der Geschichte" hinsichtlich der Verzögerungen im System.
Die Gewerkschaft der Inspektorärzte warnte somit erneut vor der kritischen Situation, mit der das Invaliditätssystem konfrontiert ist, wo die Wartezeiten für eine Erstbegutachtung der Patienten die gesetzlich zulässigen Zeiten bei Weitem überschreiten.




