Nuno Catarino, Vizepräsident des Verwaltungsrats der SAD von Benfica, kritisierte das Projekt zur Zentralisierung der Fernsehrechte in Portugal. Catarino betrachtete dieses Projekt als „unangemessen" und warnte vor den Konsequenzen, die diese Maßnahme für den portugiesischen Fußball haben könnte.
Als Beispiel verwies der Benfica-Funktionär auf das Spiel Juventus-Milan, eines der größten Klassiker des italienischen Fußballs. Catarino zufolge gab es in dieser Begegnung „nur einen Spieler von Niveau", was nahelegt, dass die Zentralisierung der Fernsehrechte in Italien zu einer Verarmung der sportlichen Qualität beigetragen hat.
Die Position von Nuno Catarino steht im Rahmen der Debatte über das Modell der Verteilung der TV-Rechte im portugiesischen Fußball. Der Verantwortliche von Benfica vertritt die Ansicht, dass die Zentralisierung keine angemessene Lösung für die nationale Fußballlandschaft ist.




