Die Distriktpolitische Kommission des CDS-PP Algarve warf der Sozialistischen Partei vor, eine am 17. August in Olhão durchgeführte Veranstaltung als Bühne für nationale politische Propaganda genutzt zu haben, anstatt sich auf die konkreten Probleme der Region zu konzentrieren. Nach Ansicht der Christdemokraten führte die parteipolitische Intervention zu verschiedenen Nachrichten, die von verschiedenen algarvischen Medien übernommen wurden, was als Versuch gewertet wurde, den Eindruck einer konsolidierten politischen Alternative zu erwecken.
Der CDS-PP Algarve vertritt die Ansicht, dass die regionale Diskussion auf Themen wie Gesundheit, Mobilität, Wasser, Wohnungswesen, Sicherheit, saisonale demografische Druck, Fachkräftemangel, die Algarve-Linie, die EN125, die Dürre und die Ria Formosa konzentriert werden sollte. Die christdemokratische Struktur kritisierte, dass Verweise auf die nationale politische Lage gegenüber diesen regionalen Themen bevorzugt wurden, und warf der PS vor, die Region zu instrumentalisieren.
Als Antwort listeten die Christdemokraten verschiedene laufende Investitionen und Projekte an der Algarve auf und betonten insbesondere die Inbetriebnahme der neuen Umgehungsstraße der EN125 in Olhão im Mai mit einer Investition von 14,4 Millionen Euro. Die Partei verwies außerdem auf die Ausschreibung für das Zentralkrankenhaus der Algarve (426,7 Millionen Euro), neue Familien-Gesundheitseinheiten in Lagos und Silves, die vollständige Elektrifizierung der Algarve-Linie (135 Millionen Euro) sowie ein Programm von 366 Millionen Euro im Bereich der Wasserressourcen.
Die Distriktpolitische Kommission des CDS-PP Algarve vertrat die Ansicht, dass die Algarve mehr verdient als einen aus Lissabon importierten politischen Kampf, und plädierte für einen Ansatz, der sich auf die Probleme der Bevölkerung, der Unternehmen, der Gemeinden und der regionalen Institutionen konzentriert. „Zwischen Propaganda und Arbeit wählen wir die Arbeit. Zwischen politischem Lärm und Lösungen wählen wir die Lösungen", schlossen die Christdemokraten.




