Die USA versenkten ein sechstes ecuadorianisches Boot in weniger als zwei Wochen im Rahmen von Operationen gegen den Drogenhandel vor der Küste Ecuadors. Das Fahrzeug wurde wegen des Verdachts der Beteiligung an Drogenhandelsaktivitäten zerstört.
Seit Ende August haben die US-Behörden bereits sechs mit Drogenhandelverdacht in Verbindung stehende Fahrzeuge in der Region zerstört. Die Operationen zeigen eine signifikante Intensivierung der US-Bemühungen zur Bekämpfung des Drogenhandels in diesem Küstengebiet.
Ecuador hat sich aufgrund seiner geografischen Lage zu einem strategischen Punkt für Drogenhandelsrouten aus Kolumbien und Peru, den weltgrößten Kokainproduzenten, entwickelt. Diese Situation hat zu einem erhöhten internationalen Druck auf das Andenland geführt, die Kontrolle über seine Hoheitsgewässer zu verstärken.



