Internetnutzer haben ein Gemälde aus dem Jahr 1937 diskutiert, das ihrer Meinung nach eine Figur zeigt, die zu halten scheint, was wie ein iPhone aussieht. Die Bilder sind in den sozialen Netzwerken viral gegangen, wobei viele glauben, dass das moderne elektronische Gerät in dem alten Werk vorhanden wäre. Die Diskussion hat das Interesse an dem Kunstwerk wiederbelebt und Spekulationen über eine mögliche technologische Voraussage der Vergangenheit ausgelöst.
Historiker bieten jedoch eine einfachere und rationalere Erklärung für die angebliche Anomalie. Laut Experten ist das Objekt, das viele als iPhone identifizieren, tatsächlich ein kleiner Bildschirm eines elektronischen Geräts jener Zeit, wie ein Taschenrechner oder ein primitives Kommunikationsgerät. Diese Technologien existierten in den Jahrzehnten davor und waren verbreiteter als man denkt.
Das Gemälde stammt aus dem Jahr 1937, einer Zeit, als die Unterhaltungselektronik begann, sich zu entwickeln. Obwohl Smartphones, wie wir sie heute kennen, nicht existierten, gab es kleine tragbare Geräte mit Bildschirmen, die außerhalb des historischen Kontexts mit moderner Technologie verwechselt werden konnten.
Der Fall veranschaulicht, wie die menschliche Wahrnehmung durch zeitgenössisches technologisches Wissen beeinflusst werden kann, was zur fehlerhaften Identifizierung alter Objekte führt. Die Kontroverse demonstriert auch die Macht der sozialen Netzwerke, Kunstwerke in virale Phänomene zu verwandeln, oft ohne angemessenen historischen Kontext zu berücksichtigen.


