Die portugiesische Regierung kündigte an, noch in diesem Jahr eine außerordentliche Zulage für Rentner zu gewähren, deren monatliche Renten 1.611,13 Euro nicht überschreiten. Diese Unterstützung wird zusammen mit der Dezemberrente ausgezahlt und richtet sich speziell an Bezieher mit niedrigerem Einkommen, wobei die Beträge progressiv bis zur festgelegten Obergrenze abnehmen.
Die Zulage wird Rentnern gewährt, deren monatliche Leistung nicht mehr als dem Dreifachen des für 2026 vorgesehenen Sozialunterstützungsindex (IAS) entspricht. Die endgültigen Kriterien und konkreten Beträge wurden jedoch noch nicht veröffentlicht, mit einer geplanten Vorstellung in der Woche vom 12. September. Die geschätzten öffentlichen Haushaltsauswirkungen belaufen sich auf etwa 400 Millionen Euro.
Im Gegensatz zu den regulären Rentenanpassungen hat diese Maßnahme Ausnahmecharakter und wird nicht in den monatlichen Rentenbetrag einbezogen, sondern nur einmalig ausgezahlt. Die Entscheidung erging in einer Zeit, in der die Regierung einen haushaltspolitischen Spielraum für diesen außerordentlichen finanziellen Zuschuss für niedrige Renten sah.
Die Ankündigung der Rentenzulage erfolgte gleichzeitig mit einer neuen Senkung der Einkommensteuer (IRS), die rückwirkend ab Januar 2026 gelten und ab November in den Quellensteuert




