Zwei der drei Wachleute, die am Abend des Vorfalls am Institut für Philosophie und Sozialwissenschaften der UFRJ arbeiteten, als der Geschichtsstudent Diego Costa da Silva Araújo von Kommilitonen verprügelt wurde, sagten am 1. und 2. September bei der Zivilpolizei aus. Die Sicherheitskräfte gaben an, Diego während der Auseinandersetzung nie jemanden beschimpfen oder beleidigende Namen verwenden gesehen zu haben.
Den Aussagen zufolge wiederholte Diego nur, dass er kein Nazi sei, und versuchte sich vor den Aggressionen zu schützen, die er erlitt. Der Jura-Student Deivid Lima hingegen gibt an, beim Versuch, Diego zur Polizeiwache zu bringen, das Opfer rassistischer Beleidigungen und Aggressionen geworden zu sein, und sagt, sein Kommilitone hätte ihn als „Affe" beschimpft.
Der Punkt ist für die Ermittlungen relevant, da der Fall Kreuzbeschuldigungen zwischen den beteiligten Studenten umfasst. Die Zivilpolizei fährt fort, den Fall zu untersuchen, um die Fakten zu klären.




