Fast die Hälfte der portugiesischen Schüler nutzt mindestens einmal pro Woche künstliche Intelligenz – ein Wert über dem OECD-Durchschnitt. Allerdings lernen nur 57% dieser Schüler, die von dieser Technologie generierten Antworten kritisch zu bewerten, was eine erhebliche Lücke in der Vorbereitung junger Menschen auf die digitale Zukunft darstellt.
Der neue PISA-Bericht zeigt, dass Portugal beim häufigen KI-Einsatz unter den Schülern hervorsticht und sich in diesem Indikator über dem internationalen Durchschnitt befindet. Diese Daten stehen im Gegensatz zu den festgestellten Schwierigkeiten bei der kritischen Denkfähigkeit gegenüber maschinell generierten Inhalten.
Die Studienergebnisse warnen auch vor einem signifikanten Rückgang der Lese- und Mathematikleistungen bei den portugiesischen Schülern. Dieser Rückgang beunruhigt die Experten, die das Phänomen mit der Art und Weise verbinden, wie die Schüler mit der Technologie interagieren, und mit der Notwendigkeit besserer pädagogischer Praktiken.
Der Bericht lenkt auch die Aufmerksamkeit auf die Ungleichheiten beim Zugang zu digitalen und KI-Kompetenzen und betont, dass nicht alle Schüler die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten für diese für die berufliche und akademische Zukunft wesentlichen Fähigkeiten haben.



