Die Ergebnisse der neuesten Ausgabe des PISA-Programms (Programme for International Student Assessment) wurden bereits veröffentlicht und zeigen, dass fast die Hälfte der Schüler weltweit künstliche Intelligenz als Lernwerkzeug nutzt. Diese Daten kommen in einem Kontext zunehmender Digitalisierung der Bildung auf globaler Ebene.
In Portugal liegen die Ergebnisse statistisch nahe am OECD-Durchschnitt, was bedeutet, dass portugiesische Schüler in Bezug auf die akademische Leistung auf dem Niveau ihrer Altersgenossen in den entwickelten Ländern liegen.
Allerdings zeigt Portugal trotz dieser relativ positiven Position im Vergleich zu den OECD-Ländern schlechtere Ergebnisse als vor 20 Jahren. Dieser Rückgang steht im Gegensatz zum technologischen Fortschritt, der im gleichen Zeitraum verzeichnet wurde, einschließlich des Aufkommens und der Ausweitung von Künstlicher-Intelligenz-Tools.
Die Daten warnen vor der Notwendigkeit einer Reflexion über die Bildungspolitik in Portugal, in einem Moment, in dem sich die Technologie rasch weiterentwickelt, aber die akademischen Ergebnisse der portugiesischen Schüler diesem positiven Trend nicht folgen und über die letzten zwei Jahrzehnte eine signifikante Verschlechterung zeigen.


