Der pensionierte Militär Luiz Aragão, 60 Jahre alt, wurde zur ersten Person, die den Fernwanderweg „Volta ao Rio" erwandert hat, der im Mai dieses Jahres eingeweiht wurde. Im Laufe von 127 Tagen durchquerte er über 50 Gemeinden des Bundesstaates Rio und legte dabei insgesamt 2.200 Kilometer zu Fuß zurück, mit einigen Abschnitten per Fahrrad und mit dem Ruderboot.
Aragão ist Freiwilliger des Nationalen Wanderwegenetzes und bot sich an, die logistische Machbarkeit der Strecke zu testen, die den Bundesstaat Rio de Janeiro durchquert. Er hatte bereits mit den zuständigen Behörden an den Streckenstudien gearbeitet und beschloss, sich freiwillig zu melden, um den Wanderweg einzuweihen.
Das Projekt ist eine Initiative des Brasilianischen Wanderwegeverbunds, des Instituto Chico Mendes de Conservação da Biodiversidade (ICMBio) und des Instituto Estadual do Ambiente (Inea). An diesem Dienstag vollendete Aragão die Reise und kehrte zum Ausgangspunkt zurück: dem Cristo Redentor, innerhalb des Tijuca-Nationalparks.
Auf seinem Weg notierte er eine Reihe von Beobachtungen über den Wanderweg, die zur Verbesserung des Erlebnisses zukünftiger Wanderer genutzt werden sollen, die die „Volta ao Rio" erwandern möchten.




