Die Zentralbank entwickelt neue Regeln, die die Vergütungskriterien von Anlageplattformen bei der Ausgabe von durch den Einlagensicherungsfonds (FGC) gesicherten Wertpapieren verändern könnten. Das Ziel dieser Änderungen ist es, eine bessere Übereinstimmung zwischen der Vergütung dieser Plattformen und den tatsächlich von den Kunden erzielten Erträgen zu schaffen.
Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Reform, die durchgeführt wird, um Geschäftsmodelle zu unterbinden, die sich übermäßig auf die Mittelbeschaffung durch FGC-geschützte Wertpapiere stützen.
Die Zentralbank zielt insbesondere darauf ab, Praktiken wie die des Banco Master zu bekämpfen, eine Institution, die im November 2025 liquidiert wurde. Das Geschäftsmodell der Bank war stark auf die Mittelbeschaffung über FGC-geschützte Wertpapiere ausgerichtet.
Diese Praxis des Banco Master verursachte dem Einlagensicherungsfonds Verluste in Höhe von etwa 50 Milliarden Real und verdeutlichte die Risiken, die die früheren Regeln zuließen.




