Ein Gerichtsvollzieher, 61 Jahre alt, wurde vom Gerichtshof von Lissabon zu vier Jahren Haft mit Bewährung verurteilt, weil er die Waffenbesitzlaubnis seines verstorbenen Vaters nutzte, um Tausende von Munition zu erwerben.
Der Mann wurde wegen zweier Vergehen der Waffen- und Munitionsbesitzes sowie wegen Urkundenfälschung angeklagt. Die Behörden entdeckten das Schema, als der Angeklagte versuchte, die Lizenz seines Vaters bei den zuständigen Behörden zu erneuern.
Während des Gerichtsverfahrens wurde bekannt, dass der Gerichtsvollzieher die Munition über einen Online-Shop kaufte und dabei die Identität des bereits verstorbenen Vaters verwendete, um die Transaktionen durchzuführen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte absichtlich und im Wissen darum handelte, dass die Praxis illegal war.
Die Haftstrafe wurde unter der Bedingung ausgesetzt, dass der Verurteilte bestimmte vom Gericht festgelegte Regeln einhält. Dieser Fall verdeutlicht die Bedeutung der Kontrollen beim Kauf von Munition und die rechtlichen Konsequenzen für diejenigen, die versuchen, die Waffengesetzgebung zu umgehen.




