Die Regierung Südafrikas hat das Oberste Gericht des Landes angerufen, um eine Auktion persönlicher Gegenstände Nelson Mandelas in den Vereinigten Staaten zu verhindern, mit der Begründung, dass diese zum nationalen Erbe gehören. Der Rechtsstreit um diese Gegenstände begann vor vier Jahren und umfasst 29 Objekte, darunter den Personalausweis des Anti-Apartheid-Helden und einige der ikonischen Hemden des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten.
Ein amerikanisches Auktionshaus möchte die Gegenstände in Zusammenarbeit mit einer der Töchter Mandelas zum Verkauf anbieten. Die South African Heritage Resources Agency (SAHRA) und das Kulturministerium haben das Verfassungsgericht gebeten, den Verkauf und Export dieser Gegenstände für illegal zu erklären, mit der Begründung, dass sie im Land bleiben müssen.
Diese Objekte gelten als historisches Erbe Südafrikas, und die Regierung vertritt die Ansicht, dass ihre Entfernung aus dem Land gegen die Gesetze zum Schutz des kulturellen Erbes verstößt. Der Fall wartet auf eine gerichtliche Entscheidung über das Schicksal von Mandelas Gegenständen.



