Die Trends der 2000er Jahre kehren auf die Laufstege und die Straßen zurück, einschließlich Lowrise, Transparenzen, Miniröcken, Micro-Shorts und dem sogenannten „Ballerina Body", der mit einer schlankeren und weniger voluminösen Silhouette in Verbindung gebracht wird. Der Balletcore hat geholfen, diese Ästhetik zu popularisieren, die an den Körper einer Ballerina erinnert.
Diese Rückkehr findet in einem spezifischen Kontext statt: dem Moment, in dem die sogenannten Abnehmmittel die Debatte über Gewicht und Körper transformiert haben. Die Transparenzen bringen Brüste und Dessous wieder in den Vordergrund, während kürzere Teile Beine und Gesäß stärker zur Geltung bringen.
Die Beziehung zwischen diesen Modetrends und den Schönheitsstandards wirft eine wichtige Frage auf: Inwieweit begleiten Kleidungsstücke lediglich die Transformation dieser Standards und wann beginnen sie, die Art und Weise zu beeinflussen, wie Frauen ihren eigenen Körper sehen. Diese Verbindung ist weder direkt noch für alle gleich.
Die Wiederholung bestimmter Bilder und Silhouetten in der Mode kann spezifische Schönheitsstandards verstärken, besonders in einem Moment, in dem es eine große Diskussion über Körper, Schlankheit und Akzeptanz gibt. Mode ist zyklisch, aber kein Stil kehrt genau in demselben Kontext zurück, in dem er ursprünglich entstanden ist.




