Fast zwei Wochen nach einer schweren Lawine aus Eis, Steinen und Schlamm, die einen Grenzkomplex im Tibet verwüstete, hat China noch keine offizielle Liste der Vermissten veröffentlicht. Das Fehlen offizieller Informationen seitens der chinesischen Behörden hat Familien und Gemeinden ohne konkrete Daten über die Opferzahl zurückgelassen.
Im Nepal, dem Nachbarland, das ebenfalls von derselben Katastrophe betroffen ist, sind nach den neuesten offiziellen Daten mindestens 1.341 Menschen gestorben und etwa 5.000 werden vermisst. Diese Zahlen stehen im Gegensatz zum Mangel an Transparenz auf tibetanischer Seite.
Angesichts dieses Mangels an Informationen fanden die Betroffenen in den sozialen Netzwerken eine Möglichkeit, Hilfe zu suchen und ihren Schmerz auszudrücken. Familien wandten sich an diese Plattformen, um Nachrichten über Opfer zu erhalten und Unterstützung anzufordern.
Der Artikel hebt hervor, dass die örtlichen Gemeinden ohne eine offizielle Liste der Vermissten gezwungen waren, ihre eigenen Informations- und Solidaritätsnetzwerke über die sozialen Netzwerke zu schaffen, um mit der Tragödie umzugehen.




