Der US-Präsident Donald Trump intensivierte den Handelskrieg mit Kanada, indem er neue Zölle auf kanadische Produkte verhängte und ein Verbot kanadischen Alkohols im Land einführte. Diese Eskalation erfolgt in einem Moment zunehmender Spannungen zwischen den beiden Nachbarländern, wobei Washington den Druck auf Ottawa in einem Handelsstreit aufrechterhält, der sich bereits über Wochen hinzieht.
Die neuen Maßnahmen umfassen zusätzliche Zölle auf eine breite Palette kanadischer Produkte, als Ergänzung zu den bereits zuvor verhängten. Das Verbot kanadischen Alkohols stellt eine besonders symbolische Maßnahme dar, die eine Branche betrifft, die im Handel zwischen den beiden Ländern stark vertreten ist und ein wichtiger Teil der kanadischen Wirtschaft ist.
Mark Carney, der kürzlich sein Amt als Premierminister von Kanada angetreten hat, reagierte auf die US-Maßnahmen mit einer klaren Warnung. Carney warnte, dass die Vereinigten Staaten mit Konsequenzen für die Beibehaltung dieser konfrontativen Haltung rechnen müssen, und deutete an, dass Kanada vor dem Handelsdruck aus Washington nicht zurückweichen wird.
Die Eskalation erfolgt in einem breiteren Kontext von Handelsspannungen, wobei beide Länder sich auf einen verlängerten wirtschaftlichen Armee-Krieg vorbereiten. Carney betonte, dass Kanada entschlossen ist, seine Interessen zu verteidigen, und machte deutlich, dass die kanadische Position trotz der neuen Zölle und Verbote der Trump-Administration nicht geändert wird.




