Der Artikel schlägt eine neue Architektur für das Gesundheitswesen vor und hinterfragt die traditionelle Art und Weise, medizinische Leistungen zu organisieren und zu kategorisieren. Die zentrale Idee ist es, die auf medizinischen Fachgebieten basierende Logik als hauptsächliches Kriterium für die Organisation der Versorgung aufzugeben.
Der Vorschlag legt nahe, dass Gesundheitsfachleute anstatt zu fragen „Zu welchem Fachgebiet gehört dieser Patient?" andere grundlegende Fragen stellen sollten: Welche Versorgung benötigt der Patient, in welcher Phase seines Gesundheitsverlaufs befindet er sich, welches Ergebnis soll erreicht werden und welche Kompetenzen müssen mobilisiert werden, um auf die Bedürfnisse des Patienten einzugehen.
Dieser Ansatz stellt einen Paradigmenwechsel in der Art dar, wie die Organisation der Gesundheitsversorgung gedacht wird, und zwar von einem Modell, das auf Fachgebieten basiert, hin zu einem Modell, das auf den tatsächlichen Bedürfnissen der Patienten und den angestrebten Ergebnissen zentriert ist.




