Das spanische Innenministerium unter der Leitung von Fernando Grande-Marlaska erstellte einen umfangreichen Bericht, der Hunderte von Journalisten nach ihren angeblichen politischen Tendenzen katalogisierte. Das Dokument wurde von der Quelle mit dem Stasi-Archiv verglichen, der Geheimpolizei des kommunistischen Ostdeutschlands.
Der Bericht wurde 2024 fertiggestellt, zeitgleich mit der Verabschiedung des Amnestiegesetzes. Das Kommunikationsbüro des Ministeriums war laut Beschreibung des Artikels für seine Erstellung verantwortlich.
Die Dokumentation wurde als Teil einer Propagandakampagne beschrieben, die mit der Regierung von Pedro Sánchez in Verbindung gebracht wird. Die Veröffentlichung zieht auch einen Vergleich zwischen der aktuellen Regierungspropaganda und der Propaganda autoritärer Regime.
Der Artikel betrachtet den Fall als Versuch der Kontrolle und Überwachung der Presse und stuft ihn als besorgniserregend für die Informationsfreiheit ein.




