Mit der Ankunft der Hitze und dem ruhigen Meer verwandeln sich die Radiofrequenzen auf Madeira in ein Phänomen, das als "spanische und marokkanische Invasion" bekannt ist. Die lokalen Sender werden fast immer von Musik in spanischer Sprache und Rhythmen aus den Kanarischen Inseln und Nordafrika übertönt, wobei die regionale Ausstrahlung zwischen Zischen und Interferenzen fast verschwindet.
Dieses Phänomen hat eine wissenschaftliche Erklärung namens troposphärische Ausbreitung, bei der die heißen Luftschichten und die Feuchtigkeit über dem Ozean wie eine Röhre funktionieren, die es den Radiowellen ermöglicht, Hunderte von Kilometern über die normale Reichweite hinaus zu reisen. Die Hauptursache des Problems ist jedoch die schwache Sendeleistung der regionalen und lokalen Radiosender Madeiras, die gesetzlich begrenzt ist.
Der Artikel warnt, dass diese Situation eine technische Schwäche der Funklandkarte der Region offenbart, die ohne Reaktionsfähigkeit operiert, um ihre eigene Frequenz aufrechtzuerhalten. Der Autor ist der Ansicht, dass die Gewährleistung eines starken und stabilen Sendernetzwerks kein Luxus ist, sondern eine Frage des öffentlichen Dienstes und der lokalen Identität für eine Autonome Region mit der Orographie Madeiras.
Der Autor appelliert an die Stärkung der Leistung der regionalen Sender wie Ramos, Sousa, Farinha und die Emissora Nacional und fragt, warum es geografische Grenzen geben sollte, wenn die Sender über das Internet gehört werden können. Er vertritt die Ansicht, dass in die Abdeckung und den Schutz des Funkspektrums der Insel investiert werden muss, damit die Madeira-Bewohner nicht auf neue Geräte mit Datenpaketen angewiesen sind, um lokalen Radio zu hören.




