Die Nationalvereinigung der Bundespolizei-Delegierten (ADPF) kritisierte am Dienstag die „monokratische" Entscheidung von Minister André Mendonça vom Obersten Bundesgerichtshof, den Generaldirektor der Körperschaft, Andrei Rodrigues, abzusetzen. In einer Erklärung vertrat die Organisation die Ansicht, dass die Entscheidung vom Plenum des Obersten Gerichtshofs und nicht von einem einzelnen Minister getroffen werden sollte.
Die Vereinigung argumentierte, dass besondere Vorsicht umso notwendiger sei, als Dokumente aus laufenden Ermittlungen beim Obersten Gerichtshof selbst auf Minister verweisen, die dem Gericht angehören. Nach Ansicht der ADPF ist die Beratung durch das vollständige Kollegium wesentlich, um die Autorität des Gerichtshofs zu wahren, das ordnungsgemäße Verfahren zu gewährleisten und Handlungen zu vermeiden, die für nichtig erklärt werden könnten.
In der Erklärung wird hervorgehoben, dass die Auswirkungen einer möglichen Nichtigkeit die Ermittlungen und die Institution selbst betreffen würden, die geschützt werden soll. Die Organisation vertrat damals 2.300 Delegierte der Bundespolizei.
Die Vereinigung erklärte ferner, dass die Abberufung des Leiters der Körperschaft nur unter bestimmten Kriterien erfolgen könnte, obwohl der letzte Abschnitt des Artikels über diese Kriterien nicht verfügbar ist.




