Eine Analyse des European Council on Foreign Relations (ECFR) zeigt, dass die Europäer der Ansicht sind, der Kontinent habe die „Normalität verloren", und einen Mangel an Vertrauen in die politischen Führer zum Ausdruck bringen. Die Studie zeigt, dass die Europäer weiterhin Träume und Aspirationen für die Zukunft Europas hegen, aber keine Hoffnung in die Politiker setzen, die diese Visionen verwirklichen sollten.
Der Bericht schlägt einen anderen Ansatz für die Kommunikation mit den Bürgern vor und schlägt vor, dass die europäischen Führer anstatt „große Träume" zu präsentieren, sich darauf konzentrieren sollten, einen klaren „Weg" der Veränderungen aufzuzeigen. Diese Strategie wäre wirksamer, um die als „unsicher" eingestuften Bürger im europäischen politischen Panorama zu überzeugen.
Die Analyse des ECFR kommt in einem Kontext wachsender öffentlicher Skepsis gegenüber den Institutionen und den politischen Führern des Kontinents und spiegelt eine Glaubwürdigkeitskrise wider, die die Fähigkeit zur Mobilisierung und Unterstützung europäischer Initiativen beeinträchtigt.




