Die Schöpfer von "South Park", Trey Parker und Matt Stone, kündigten vor der Premiere der 29. Staffel an, dass die Serie künftig "South America" heißen wird — eine Satire auf die vom Präsidenten Donald Trump angeordneten Namensänderungen. Die Entscheidung der Schöpfer der satirischen Animationsserie zielt darauf ab, die Versuche des amerikanischen Präsidenten, Gewässer und Gebiete der Vereinigten Staaten umzubenennen, lächerlich zu machen.
Inmitten von Handelsspannungen mit Kanada benannte Trump den Ontariosee — der an der Grenze zwischen den beiden Ländern liegt — im August in "Amerikasee" um. Apple und Google aktualisierten den Namen sofort in ihren Kartendiensten, gemäß der Anordnung der amerikanischen Regierung.
Im vergangenen Jahr benannte der Präsident auch den Golf von Mexiko in "Golf von Amerika" um und schlug dieses Wochenende vor, dass der Bundesstaat New Mexico "Neu Amerika" heißen sollte. Diese Änderungen sorgten für internationale Kontroversen, insbesondere mit Mexiko und Kanada.
Die Umbenennung der Cartoon-Serie für Erwachsene ist eine weitere Kritik der Schöpfer an der zeitgenössischen amerikanischen Politik, ein wiederkehrendes Thema in "South Park" während seiner fast drei Jahrzehnte langen Existenz. Die Satire soll darauf aufmerksam machen, was sie als absurd an den Entscheidungen der Trump-Regierung betrachten.




