Der Stadtrat von Santa Maria da Feira hat am Montag einstimmig den endgültigen Vorschlag zur 2. Überarbeitung des Kommunalen Flächennutzungsplans genehmigt. Das Dokument erhöht die Bebauungskapazität für Wohnraum, Handel und Dienstleistungen, verstärkt die für wirtschaftliche Tätigkeiten vorgesehenen Flächen um etwa 11% und sieht neue Erweiterungsgebiete, Einrichtungen und Infrastrukturen vor. Der Bürgermeister Amdeu Albergaria unterstrich die politische Bedeutung einer einstimmigen Genehmigung mit der Zustimmung aller vertretenen politischen Kräfte – PSD, PS und Chega – für ein Dokument, das die Entwicklung der Gemeinde in den kommenden Jahren lenken wird.
Im Bereich Wohnen erhöht die Überarbeitung die Kennzahlen und überarbeitet die Bebauungskriterien, wodurch eine größere Baukapa zität in den städtischen Gebieten geschaffen wird. Das neue Modell identifiziert städtische Brachflächen und definiert Regeln für deren Konsolidierung, um ein disperse Wachstum zu vermeiden. Auf wirtschaftlicher Ebene sieht der Flächennutzungsplan 15 neue Wirtschaftstätigkeitsgebiete vor, was einer Erhöhung dieser Flächen um etwa 11% entspricht und Kapazität für die Ansiedlung und Erweiterung von Unternehmen gewährleistet.
Ebenfalls vorgesehen ist die Infrastrukturierung von 233 Gebieten durch die Schaffung oder Fertigstellung von Straßen und den entsprechenden Netzen sowie die Programmierung von Flächen für soziale, schulische, sportliche und Freizeiteinrichtungen. Die Umweltkomponente erhält durch eine urbane Grünstruktur mehr Gewichtung, die natürliche und halbnatürliche Räume verknüpft und die Reaktionsfähigkeit des Gebiets gegenüber Klimaphänomenen stärken soll.
Die endgültige Version des Flächennutzungsplans ist das Ergebnis eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens mit erheblicher Bevölkerungsbeteiligung. Zwischen dem 13. Februar und dem 27. März wurden 1.184 Beiträge eingereicht, wobei 62% der bewerteten Beiträge eine günstige Entscheidung erhielten, ganz oder teilweise. Die öffentliche Diskussion umfasste zwei Klarstellungssitzungen, permanente technische Beratung in den Gemeindediensten und dezentralisierte Beratung in den Gemeinden.




