Die Anwälte des Militärpolizisten Vinícius Gosta Silva, der seit Montag (8.) unter Verdacht steht, an dem Tod seiner Ehefrau beteiligt gewesen zu sein, haben der ermittelnden Polizeibehörde Screenshots und Audiodateien vorgelegt, die die Frau angeblich an die Schwester des Polizisten geschickt haben soll. Die Verteidigung versucht damit, die Version eines Selbstmords zu untermauern.
Das Verbrechen ereignete sich am vergangenen Sonntag (6.) in der Stadt Embu das Artes in der Region Groß São Paulo. Larissa wurde mit einer Schusswunde am Kopf in ihrem Haus aufgefunden, und die Waffe des Polizisten lag unter dem Körper der Frau.
Am Dienstag erklärte die für den Fall zuständige Ermittlungsleiterin, dass die Flugbahn des Geschosses, das Larissas Körper traf, den Antrag auf Festnahme des Ehemannes untermauert habe. Vinícius gab eine Aussage zu Protokoll und behauptete, Larissa habe sich das Leben genommen.
Angehörige des Opfers bestreiten die Version des Selbstmords. Ihren Angaben zufolge hatte Larissa niemals depressive Tendenzen oder Suizidgedanken geäußert. O GLOBO wandte sich an das Sekretariat für öffentliche Sicherheit, um eine Stellungnahme zu dem Fall einzuholen, wartete jedoch zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch auf eine Antwort.




