Mao Zedong starb am 9. September 1976, aber sein Erbe bleibt tief in der chinesischen politischen Kultur verwurzelt. Trotz begangener als abscheulich geltender Verbrechen und einer Spur von Tod und Blut, die er während seiner Herrschaft hinterließ, bleiben die Mythen über den Großen Führer im kollektiven Gedächtnis des Landes lebendig.
Der Maoismus beeinflusst weiterhin mehrere Dimensionen der zeitgenössischen chinesischen Gesellschaft. Sein Erbe manifestiert sich im Nationalismus, der noch immer einen Teil der nationalen Identität prägt, im repressiven Staatsapparat und auch in gängigen Ausdrücken, die im Alltag von den Bürgern verwendet werden.
Die Persistenz dieses Erbes zeigt, wie die Figur Maos trotzdem in der Öffentlichkeit und im Privatleben Chinas präsent bleibt, selbst Jahrzehnte nach seinem Tod, und verdeutlicht die Komplexität der Beziehung zwischen der revolutionären chinesischen Geschichte und der aktuellen politischen Realität des Landes.




