Der Finanzminister erklärte, dass die portugiesischen öffentlichen Finanzen das Jahr mindestens mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen sollten, vorausgesetzt, es tritt kein „Kataklysmus" ein. Diese Prognose ergibt sich trotz der Umsetzung von Maßnahmen, die erhebliche Kosten für den Staatshaushalt darstellen.
Zu den Maßnahmen, die die öffentlichen Finanzen belasten, gehören die Senkung der Einkommensteuer (IRS - Imposto sobre o Rendimento das Pessoas Singulares) und die Sonderzulage für Renten. Diese beiden Maßnahmen zusammen belasten den portugiesischen Staat mit 800 Millionen Euro.
Der Regierungsvertreter zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der Fähigkeit, die Finanzen im Gleichgewicht zu halten, und verwendete den Ausdruck „soweit kein Kataklysmus eintritt", um das Szenario zu beschreiben, in dem die Prognosen möglicherweise nicht eintreffen könnten. Diese Erklärung erfolgt vor dem Hintergrund eines Jahres, in dem die Regierung Familien- und Rentnerpolitik mit der Notwendigkeit in Einklang bringen musste, die Haushaltsziele zu erreichen.




