Die portugiesische Regierung hat den Sonderplan der "Solidarischen Gasflasche" (Botija de Gás Solidária) bis Ende 2026 verlängert, ein Programm zur Unterstützung bedürftiger Haushaltsverbraucher beim Kauf von LPG-Flaschen. Der Grundbetrag der Unterstützung betrug 15 Euro pro Flasche, wurde jedoch im März vorübergehend auf 25 Euro erhöht aufgrund der gestiegenen Energiepreise. Das Programm wurde anschließend im Juli bis September verlängert und erneut bis zum Jahresende extended.
Anspruchsberechtigt sind Haushaltsverbraucher, die Empfänger des Sozialtarifs für elektrische Energie sind, sowie Haushalte, in denen mindestens ein Mitglied Leistungen wie den Ergänzungszuschuss für ältere Menschen, das soziale Eingliederungseinkommen, Sozialrenten wegen Invalidität oder Alters, Ergänzung zur Sozialeninkommensleistung für Menschen mit Behinderung oder das soziale Arbeitslosengeld erhalten. Das Programm gilt für das gesamte Staatsgebiet.
Das Programm behält das Limit von zwei Flaschen pro Monat und 12 Flaschen pro Jahr pro Begünstigtem bei. Solange die Bezuschussung von 25 Euro aufrechterhalten wird, kann eine berechtigte Familie bis zu 50 Euro im Monat erhalten, wenn sie zwei vom Programm abgedeckte Flaschen kauft. Das Programm wird vom Umweltfonds finanziert.
Die Auszahlung erfolgt über die teilnehmenden Gemeindeverwaltungen oder Gemeindeverbände in Abstimmung mit dem Nationalen Gemeindeverband und dem Umweltfonds. Die Begünstigten müssen den Kaufbeleg der LPG-Flasche mit der entsprechenden Steuernummer vorlegen, und wer den Anspruch über eine Sozialleistung geltend macht, muss zusätzlich einen aktuellen Nachweis dieser Sozialleistung erbringen.




