Der Elevador da Glória stand erneut im Mittelpunkt der Gemeindeversammlung, diesmal mit der Annahme einer vom Bloco de Esquerda eingereichten Motion. Die Linkspartei schaffte es, das Dokument durchzubringen, das darauf abzielte, Antworten von der Câmara Municipal de Lisboa zu fordern.
Die Motion wurde von dem BE-Abgeordneten Rodrigo Machado eingereicht und in der Área Metropolitana de Lisboa angenommen. Während der Abstimmung soll sich die Partei Chega ablenken lassen haben, wodurch die Motion ohne die gebührende Aufmerksamkeit durchkam.
Das Dokument fordert, dass die Câmara Municipal de Lisboa einen kommunalen Unterstützungsmechanismus für die Opfer und Familien implementiert, der ergänzend zur Arbeit der Versicherungen fungiert. Damit soll ein zusätzliches Unterstützungsnetzwerk für die Betroffenen geschaffen werden.
Der angenommene Text vertritt ferner die Ansicht, dass diese Unterstützung eine dauerhafte rechtliche, soziale und psychologische Betreuung umfassen soll. Eine Besonderheit dieser Motion ist die Einbeziehung von Opfern und Familien, die im Ausland leben, um sicherzustellen, dass alle unabhängig von ihrem Aufenthaltsort Zugang zu den Diensten haben.




