Nordkorea hat die erste Straßenbrücke über seine Grenze zu Russland eingeweiht, die am Montag eröffnet wurde und voraussichtlich bis zu 300 Fahrzeugen pro Tag ermöglichen wird. Diese Verbindung, die den Tumen-Fluss überquert, gilt als physische, aber auch sehr symbolische Brücke zwischen den beiden Ländern.
Die neue Infrastruktur schließt sich anderen bereits bestehenden Eisenbahn- und Luftverbindungen zwischen Nordkorea und Russland an und stellt eine beispiellose Straßenverbindung zwischen den beiden Nachbarn dar.
Diese Eröffnung erfolgt in einem Moment, in dem Pjöngjang und Moskau der Welt bewusst zeigen, dass sie militärisch als auch wirtschaftlich immer enger zusammenrücken. Auch China ist in diesem Kontext der Annäherung zwischen den beiden Ländern präsent.
Das nordkoreanische Regime präsentierte die neue Verbindung als wichtigen Meilenstein, der die diplomatischen und handelspolitischen Bindungen zu Russland in einer Zeit verstärkter Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen stärkt.




