Etwa 45.000 Personen in Seixal haben keinen Hausarzt, so die Nutzerkommission. Die Situation wurde von dieser Organisation, die die Nutzer der Gesundheitsdienste in der Region vertritt, öffentlich gemacht.
Die Nutzerkommission warnte vor dem, was sie als „Privatisierung des Gesundheitswesens" in der Region ansieht. Der Verantwortliche der Organisation äußerte Besorgnis über die Richtung, die die Gesundheitsdienste in der Gemeinde einschlagen.
In den in dem Beitrag zitierten Aussagen warnte der Verantwortliche der Nutzerkommission, dass die Bürger bei einer Privatisierung der Gesundheit der Gesundheitsversorgung beraubt werden. Diese Position spiegelt die Opposition der Kommission gegen die Übertragung von Gesundheitsdiensten in den privaten Sektor wider.
Der Fall Seixal steht im breiteren Kontext der Schwierigkeiten beim Zugang zu primärer Gesundheitsversorgung in Portugal, wo der Mangel an Hausärzten Tausende von Nutzern im gesamten Land betrifft.



