Ein marokkanischer Staatsbürger wurde in der spanischen Stadt Ceuta festgenommen, weil er Minderjährige ausgeraubt und dabei mit einem Messer und einer Schrotpistole gedroht hatte. Der Mann befand sich unter den Personen, die vom 30. bis 31. Juli illegal in Ceuta eingereist waren und dabei die Grenze über den Grenzwall zwischen den beiden Städten überquert hatten.
Die Guardia Civil war für die Festnahme dieses Migranten verantwortlich, der bei dem Raub weiße Waffen und eine Schrotpistole einsetzte, um die minderjährigen Opfer einzuschüchtern. Der Vorfall ereignete sich im Zusammenhang mit der massenhaften Ankunft von Personen in der spanischen Stadt über die Landgrenze zu Marokko.
Die spanischen Behörden ermitteln weiterhin in dem Fall und prüfen mögliche Beteiligungen an anderen ähnlichen Straftaten, die während der irregulären Einreise in die autonome Stadt begangen worden sein könnten. Ceuta, eine spanische Enklave in marokkanischem Staatsgebiet, war Schauplatz mehrerer Versuche der irregulären Einreise, insbesondere während der Sommermonate.




