Der portugiesische Staat wird erneut eine Beteiligung am Nationalen Energienetz (REN) erlangen, was die Rückkehr zum Unternehmen 14 Jahre nach dessen Privatisierung markiert. Diese Entscheidung stellt eine Umkehrung der bisherigen Privatisierungspolitik im portugiesischen Energiesektor dar.
Die Maßnahme erfolgt im Kontext einer Neubewertung der Strategie des Staates in Bezug auf die strategischen Infrastrukturen des Landes. Die staatliche Beteiligung an der REN zielt darauf ab, eine größere Kontrolle über einen Sektor zu gewährleisten, der als wesentlich für das Funktionieren der Wirtschaft und für die nationale Energiesicherheit gilt.
Ministerpräsident Montenegro bringt seine Überzeugung zum Ausdruck, dass diese Wiedereingliederung eine Senkung der Kosten für den Staat und für die Verbraucher ermöglichen wird. Diese Position spiegelt die Erwartung der Regierung wider, dass öffentliches Management oder staatliche Beteiligung im Vergleich zur früheren Situation mit privatem Kapital wirtschaftliche Vorteile bringen können.


