Mitte August rief die Gewerkschaft der Rettungssanitäter zu einem Streik am 14. und 28. September auf. Diese Entscheidung führte zu einer sofortigen Reaktion der Ministerin, die sich über die Ankündigung des Arbeitskampfes verwundert zeigte und daran erinnerte, dass „ethische Grenzen" zu berücksichtigen seien. Seitdem verhandelt die Regierung mit den Technikern, um zu verhindern, dass der Streik stattfindet.
Die Rettungssanitäter äußerten sich „unzufrieden" über den vom INEM vorgelegten Vorschlag und waren der Ansicht, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen ihre Bedenken nicht adressierten. Angesichts dieser Unzufriedenheit schickten die Arbeitnehmervertreter ein Gegenangebot an die Gesundheitsministerin, in dem sie eine für beide Seiten akzeptable Lösung suchten.
Die Techniker stellten klar, dass sie bereit sind, den Streik abzusagen, falls die Regierung zusichert, dass das INEM-Netzwerk nicht verringert, sondern verstärkt wird. Dieser Punkt scheint zentral in den Verhandlungen zu sein, da er die Hauptbedingung für die Aufhebung des Streikaufrufs darstellt. Derzeit warten die Parteien auf die Anberaumung eines neuen Treffens, um eine Einigung zu erzielen.



