Fünf Jahrzehnte nach dem Tod von Mao Zedong hat sich in China fast alles verändert, mit einer zentralen Ausnahme: Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) bleibt an der Macht. Der Gründer des kommunistischen Regimes starb 1976 und hinterließ ein Vermächtnis, das im Land noch immer gefeiert wird.
Mao bleibt beim chinesischen Volk beliebt, und die aktuelle politische Führung fährt fort, seine Verdienste zu preisen und seine Fehler herunterzuspielen. Seine Rolle als Gründer des kommunistischen Regimes wird in der offiziellen Erzählung der Partei ständig in Erinnerung gerufen und wertgeschätzt.
Die China jedoch, die Xi Jinping heute regiert, ist vor allem das Ergebnis des Wohlstands, der durch die von Deng Xiaoping nach Maos Tod umgesetzten Reformen geschaffen wurde, der die chinesische Wirtschaft für die Welt öffnete.



