Das Gericht von São Paulo erkannte Versäumnisse in der Stromversorgungsdienstleistung der Enel während des durch einen außertropischen Sturm verursachten Stromausfalls an, der die Hauptstadt und die Metropolregion am 9. und 10. Dezember 2025 traf. Windböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 96 km/h, und mehr als zwei Millionen Haushalte waren ohne Strom. Die Entscheidung des 31. Zivilgerichts des Zentralforums wies auf Probleme im Krisenmanagement, bei der Mobilisierung der Teams und bei der Wartung des Stromnetzes hin.
Damals machte Enel die starken Winde für den Stromausfall verantwortlich. Die zuständige Richterin des Falls, Gisele Valle Monteiro da Rocha, wies das Argument des Versorgers zurück, dass das Wetterphänomen allein ausreichen würde, um seine Haftung auszuschließen. Für die Richterin gehören Stürme und Zyklone zu den vorhersehbaren Risiken der Stromverteilungstätigkeit, insbesondere in einer Metropolregion, die schweren Wetterereignissen ausgesetzt ist, wie dies bei São Paulo der Fall ist.




