Die Europäische Union hat neue Regeln des sogenannten Rechts auf Reparatur verabschiedet, die darauf abzielen, den Prozess der Reparatur defekter Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Staubsauger und Toaster zu vereinfachen und kostengünstiger zu gestalten. Das Ziel besteht darin, den vorzeitigen Ersatz von Geräten zu reduzieren und die Hersteller zu verpflichten, den Zugang zu Ersatzteilen, technischen Handbüchern und Reparaturdiensten zu erleichtern.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört, dass die Hersteller ihre Geräte so konzipieren müssen, dass sie leichter auseinandergebaut und repariert werden können, wobei Schrauben gegenüber Klebstoff oder Komponenten bevorzugt werden, die spezifische Werkzeuge erfordern. Auch Software-Blockaden, die die Verwendung kompatibler Teile oder die Intervention unabhängiger Techniker verhindern, werden eingeschränkt.
Die neuen Regeln legen außerdem fest, dass Ersatzteile und Reparaturhandbücher mehrere Jahre nach der Markteinführung des Produkts erhältlich sein müssen, was in bestimmten Fällen bis zu einem Jahrzehnt betragen kann. Wenn sich ein Verbraucher während der Garantiezeit für eine Reparatur statt eines Ersatzes entscheidet, kann er von einer zusätzlichen Verlängerung der Garantie um 12 Monate profitieren.
Die EU schätzt, dass weggeworfene Konsumgüter vor Ende ihrer Nutzungsdauer jährlich Dutzende Millionen Tonnen Abfall erzeugen. Die Regeln werden schrittweise durch die Richtlinie zum Recht auf Reparatur und ergänzende Ökodesign-Normen angewendet, mit unterschiedlichen Verpflichtungen je nach




