Freizeit kann weniger befriedigend werden, wenn man versucht, jedem verfügbaren Moment einen Zweck zuzuweisen. Die verbreitete Vorstellung, dass Ausgewogenheit erfordert, jedem Hobby die gleiche Zeit zu widmen, verwechselt letztendlich eine Freizeitroutine mit einem starren Arbeitszeitplan.
Ein besserer Ansatz besteht darin, jeder Aktivität ihren eigenen Platz zu geben, ohne zu verlangen, dass Lesen, körperliche Betätigung, kreative Arbeit und Spiele identische Aufmerksamkeit erhalten. Ausgewogenheit bei Hobbys bedeutet nicht unbedingt gleiche Zeitverteilungen.
Anstatt einer starren Verteilungsregel zu folgen, ist das Wichtigste, dass jede Person eine absichtsvolle Art findet, ihre Freizeit zu gestalten, und zulässt, dass verschiedene Aktivitäten entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben koexistieren.




