Der Forscher João Marôco, ein Experte für Bildungsstatistiken, betrachtete den Rückgang der Ergebnisse portugiesischer Schüler beim Programme for International Student Assessment (PISA) als vorhersehbar. Der Experte warnt, dass der Leistungsrückgang portugiesischer Schüler weiter zunehmen wird, wenn keine Änderungen in der Bildungspolitik vorgenommen werden.
Marôco vertritt die Ansicht, dass eine Reihe struktureller Veränderungen im Bildungssystem notwendig ist, um diesen Trend umzukehren. Zu den Maßnahmen, die er als am dringendsten ansieht, gehört nach Angaben des Forschers die Wiedereinführung von nationalen Prüfungen in der 4. und 6. Klasse.
Diese Position entsteht im Kontext der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse, die eine Verschlechterung der akademischen Leistungen portugiesischer Schüler im Vergleich zu früheren Bewertungen zeigten. Der Experte vertritt die Auffassung, dass die aktuelle Situation das Ergebnis von Bildungspolitiken ist, die in den letzten Jahren umgesetzt wurden.



