Schweden hat ein Programm eingeführt, das Einwanderern bis zu 33.000 Euro zahlt, um sie zu ermutigen, das Land zu verlassen, aber nur 171 Personen haben das Angebot bisher angenommen. Das Programm namens „assistierte Rückkehr" zielt darauf ab, Einwanderer durch finanzielle Unterstützung zur Rückkehr in ihre Herkunftsländer zu ermutigen.
Die Frage ist zum zentralen Thema des Wahlkampfes für die schwedischen Parlamentswahlen am 13. September geworden. Die Rechtskoalition, die das Land seit 2022 regiert, nutzt diese Politik als Teil ihrer Wahlplattform und versucht, ihr Mandat auf der Grundlage dieser Maßnahmen zur Migrationskontrolle zu erneuern.
Das Programm entsteht in einem Kontext intensiver Debatten über Einwanderung in Schweden, wo die Migrationspolitik ein spaltendes Thema in der Gesellschaft und in der politischen Landschaft gewesen ist. Die schwedische Rechte hat restriktivere Maßnahmen als Teil ihrer Strategie zur Aufrechterhaltung der Wahlunterstützung verteidigt.



