Die Abgeordnete des Chega, Marta Silva, kritisierte die Regierung während einer Parlamentsrede und fragte, wann sie von „toxischen Ministern wie Herrn Luís Neves" befreit wird. Der Begriff bezog sich auf den Gesundheitsminister Luís Montenegro, der zum Zeitpunkt der Rede auch das Gesundheitsressort leitete.
Marta Silva lenkte die Aufmerksamkeit auf die Verschärfung der Probleme im portugiesischen Gesundheitssystem. Insbesondere wies die Abgeordnete auf erhebliche Zunahmen bei den Wartelisten sowohl für Konsultationen als auch für Operationen in den Bereichen Onkologie und Kardiologie hin.
Die Intervention der Chega-Abgeordneten umfasste auch Verweise auf Verzögerungen in Notaufnahmen und Mängel in der Reaktion des INEM, des Nationalen Instituts für medizinische Notfallversorgung. Diese Kritik entsteht im breiteren Kontext einer Debatte über Qualität und Effizienz der Gesundheitsdienste in Portugal.




