Die Ergebnisse des PISA 2025 zeigen einen signifikanten Rückgang der Lesekompetenz bei den Schülern, wobei ein Analytiker behauptete, dass „eine 15-jährige Intervention nötig" ist, um das zu beschreiben, was er als „persistentes Problem" bezeichnet. Diese Einschätzung erfolgt vor dem Hintergrund einer schrittweisen Verschlechterung der Literalitätskompetenzen, die in den letzten Jahrzehnten beobachtet wurde.
Die Daten scheinen auf einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Lesekompetenz und der zunehmenden Nutzung digitaler Technologien bei Jugendlichen hinzudeuten. Die längere Exposition gegenüber elektronischen Geräten und digitalen Plattformen könnte traditionelle Lesegewohnheiten ersetzen und die Fähigkeit zum Verstehen und Analysieren von Texten beeinträchtigen.
Jedoch warnte ein mit der Studie verbundener Forscher der OECD, dass die Daten keine direkten Ursachen für die identifizierten Probleme zulassen. Seiner Ansicht nach entspricht die beobachtete Korrelation zwischen Technologie und Rückgang der Lesekompetenz nicht einer nachgewiesenen Kausalitätsbeziehung.
Die PISA 2025-Studie wird weiterhin von Experten analysiert, die die Notwendigkeit weiterer Forschung betonen, um die Faktoren, die zum Rückgang der Lesekompetenzen der Schüler beitragen, vollständig zu verstehen.



