Eine in der wissenschaftlichen Zeitschrift Nature Communications veröffentlichte Studie ergab, dass etwa 40 % der kleinen Säugetiere weltweit Klimaspezialisten sind. Diese Untersuchung analysierte kleine Säugetiere aus verschiedenen Regionen des Planeten und versuchte zu verstehen, wie diese Arten auf die spezifischen klimatischen Bedingungen ihrer Lebensräume reagieren.
An der Studie war ein Forscher der FCUP (Faculdade de Ciências da Universidade do Porto) beteiligt, der zu einer globalen Analyse der Klimaspezialisierung dieser Tiere beitrug. Die portugiesische Beteiligung an dieser weltweiten Untersuchung bringt der portugiesischen wissenschaftlichen Gemeinschaft Anerkennung im Bereich der Biodiversitätsforschung.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Klimaspezialisierung besonders häufig bei Nagetieren vorkommt, genauer gesagt bei den Mäuseartigen, die einen großen Anteil der analysierten kleinen Säugetierarten ausmachen. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass viele dieser Arten größeren Herausforderungen durch den Klimawandel ausgesetzt sein könnten, da sie von sehr spezifischen Umweltbedingungen für ihr Überleben abhängen.



