Die Zweite Kammer des Obersten Bundesgerichtshofs bildete eine Mehrheit an Stimmen für die Beibehaltung der Absetzung des Generaldirektors der Bundespolizei, Andrei Rodrigues, aus dem Amt. Minister Edson Fachin war der Erste, der für die Beibehaltung der Maßnahme stimmte, in Übereinstimmung mit dem Berichterstatter des Falls.
Neben Andrei Rodrigues bleibt auch präventiv der Direktor der Polizeilichen Nachrichtendienststelle der PF, Kriminaldirektor Leandro Almada da Costa, abgesetzt. Beide wurden im Rahmen eines internen Verfahrens des Gerichtshofs von ihren Funktionen enthoben.
Die Entscheidung der Kammer bezieht sich auf einen Fall, der administrative und operative Fragen innerhalb der Bundespolizei betrifft. Die präventive Absetzung zielt darauf ab, die Ordnungsgemäßheit der laufenden Ermittlungen zu gewährleisten, entsprechend der Einschätzung der Richter.
Mit der Bildung einer Mehrheit wurde die Entscheidung zur Beibehaltung der Absetzungen von den Mitgliedern der Zweiten Kammer des STF bestätigt, die die zuvor vom Gerichtshof angeordnete Maßnahme als begründet bewerteten.




