Das portugiesische Außenministerium veröffentlichte eine Erklärung, in der es seine „tiefgreifende Besorgnis" über die Verherrlichung eines wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilten Mannes zum Ausdruck brachte. Die portugiesische Regierung bezog sich spezifisch auf Anzeichen einer offiziellen Unterstützung durch die serbischen Behörden für diese verurteilte Person.
Die Position Portugals folgt auf öffentliche Bekundungen der Unterstützung seitens Serbiens für jemanden, der wegen Völkermords und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt wurde. Die portugiesischen Behörden betrachteten diese Handlungen als unvereinbar mit den internationalen Verpflichtungen zur Verhinderung von Völkermord und Kriegsverbrechen.
Dies ist nicht das erste Mal, dass die internationale Gemeinschaft ihre Besorgnis über die Verherrlichung von Verantwortlichen für Völkermorde zum Ausdruck bringt. Portugal schließt sich damit anderen Ländern und Organisationen an, die vor den Gefahren einer Normalisierung oder Feier von wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilten Persönlichkeiten gewarnt haben.
Das Außenministerium betonte die Bedeutung, das Andenken der Opfer dieser Verbrechen zu ehren und die international eingegangenen Verpflichtungen zur Verhinderung von Völkermord und zur Förderung der Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten.




