Das brasilianische Fleisch wurde nicht von der Europäischen Union verboten, weil Superbakterien in den Produkten gefunden wurden, sondern weil der übermäßige Einsatz von Antibiotika bei Nutztieren die Entwicklung resistenter Bakterien begünstigt, die anschließend auf den Menschen übertragen werden können.
Das Verbot betrifft Rindfleisch, Geflügelfleisch und andere tierische Erzeugnisse aus Brasilien, die ab dem 3. September 2026 nicht mehr in die Europäische Union eingeführt werden dürfen, was eine schlechte Nachricht für Verbraucher darstellt, die sich an Cuts wie der Picanha erfreuen.
Obwohl durch gründliches Garen des Fleisches das Kontaminationsrisiko am Tisch verringert wird, liegt das Problem viel früher in der Landwirtschaft, wo der intensive Antibiotikaeinsatz bei Tieren in übermäßiger Weise praktiziert wird.
Die Entscheidung zum Embargo ergab sich nicht aus direkten Analysen des brasilianischen Fleisches selbst, sondern aus der Art und Weise, wie Tiere gezüchtet und mit Antibiotika in den brasilianischen Betrieben behandelt werden, was Fragen zu den landwirtschaftlichen Praktiken des Landes aufwirft.




