Nach den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 versicherten die New Yorker Behörden den Einwohnern, dass die Luft rund um die zerstörten Türme sicher zum Atmen sei. Allerdings deuten kürzlich veröffentlichte Dokumente darauf hin, dass diese Informationen möglicherweise irreführend waren. Zehn Monate nach den Anschlägen fanden die Gesundheitsbehörden immer noch Asbestspuren in bis zu 800 Metern Entfernung vom Ort, was den offiziellen Aussagen widerspricht, die der Bevölkerung gegenüber gemacht wurden.
Die vom New York Times analysierten Dokumente sind Teil eines Satzes von mehr als 170.000 Seiten mit Berichten zur Luftqualität, Kontaminationsaufzeichnungen und Korrespondenzen zwischen städtischen Behörden. Das Material war in 68 Kartons in einem städtischen Büro gelagert und blieb mehr als zwei Jahrzehnte lang verborgen. Laut städtischen Behörden wurden diese Aufzeichnungen erst kürzlich entdeckt, was Fragen aufwirft, warum sie nicht früher veröffentlicht wurden.




